Branche

Großer Bürowarenhandel mit Bürobedarf, Bürotechnik und Versandhandel – Region Darmstadt

Ausgangslage

Lokale VMware-Infrastruktur im eigenen Serverraum mit USV-System und 12 virtuellen Windows-Servern

Migrationstechnik

Veeam Replication mit Bandbreitenbegrenzung und QoS – keine physische Datensicherung erforderlich

Finaler Cutover

Ca. 4 Stunden Downtime für finalen Abgleich, Anpassung der Zielsysteme und Produktivnahme

Erster Schritt

12 virtuelle Windows-Server aus der lokalen VMware-Umgebung in vServer.HOST migriert

Zweiter Schritt

Nach ca. 6 Monaten: 3 Linux-Systeme und ein Scanner-Server für Warenwirtschaft und Bestellsystem

Vorbereitungszeit

Ca. 14 Tage Vorreplikation vor dem Umstellungstermin – Zielsysteme testbereit im Rechenzentrum

Ergebnis

Seit ca. 1,5 Jahren erfolgreicher Betrieb in vServer.HOST auf der opticom Cluster-Anlage

Ausgangslage: Lokale VMware-Infrastruktur im eigenen Serverraum

Ein langjähriger opticom-Kunde – ein großer Bürowarenhandel aus der Region Darmstadt mit einem breiten Sortiment aus Bürobedarf, Bürotechnik, Schreibwaren, PC-Zubehör, Reinigung und Hygiene, Versandtaschen sowie Büroeinrichtung – betrieb seit vielen Jahren eine eigene lokale VMware-Infrastruktur. Im eigenen Serverraum liefen 12 virtuelle Windows-Server, abgesichert durch ein eigenes USV-System. Die Umgebung war über die Jahre gewachsen und unterstützte die täglichen Geschäftsprozesse zuverlässig.

Mit steigenden Anforderungen an Betriebssicherheit, Wartbarkeit und Nachvollziehbarkeit – nicht zuletzt auch durch Erwartungen von Lieferanten und Kunden – entschied sich das Unternehmen, den lokalen Serverbetrieb schrittweise aufzugeben und die Systeme auf eine professionell betriebene Hosting-Plattform zu verlagern. Ziel war es, den Verwaltungsaufwand für den eigenen Serverraum zu reduzieren und gleichzeitig eine bessere Grundlage für den laufenden Betrieb, zukünftige Erweiterungen und die IT-Betreuung durch opticom zu schaffen.

Foto: Modernes Rechenzentrum mit Serverreihen in einer Vogelperspektive – symbolisiert die Zielplattform vServer.HOST

Entscheidung für vServer.HOST

Gemeinsam mit dem Kunden konzipierte und plante opticom die Migration der bestehenden VMware-Umgebung in vServer.HOST – die opticom-Plattform für gehostete Serverressourcen auf der eigenen Cluster-Anlage im Rechenzentrum.

vServer.HOST richtet sich an Unternehmen, die ihre Server nicht mehr lokal betreiben möchten, aber weiterhin auf professionelle Betreuung, persönliche Ansprechpartner und eine durchdachte IT-Infrastruktur angewiesen sind. Die Serverlandschaft wird auf der opticom Cluster-Anlage betrieben – mit strukturierter Verwaltung, definiertem Betrieb und der gewohnten Betreuung durch opticom.

Durch den Wechsel in vServer.HOST entfällt die Abhängigkeit vom eigenen Serverraum, von lokaler Hardware und den damit verbundenen Betriebs- und Wartungsaufwänden. Der Kunde bleibt dabei nicht allein: opticom übernimmt den Betrieb, die Betreuung und die Weiterentwicklung der Serverumgebung – wie zuvor, jedoch auf einer moderneren und besser skalierbaren Plattform.

Die Besonderheit: Migration ohne klassisches Seeding

Bei vielen Migrationsprojekten wird eine initiale Datensicherung physisch ins Rechenzentrum gebracht – per Festplatte oder Bandmedium – um den ersten Datenbestand zu übertragen. Dieses sogenannte Seeding war bei diesem Projekt ausdrücklich nicht erforderlich.

Stattdessen startete opticom bereits ca. 14 Tage vor dem geplanten Umstellungstermin mit einer konsistenten, zyklischen Veeam Replication aus der bestehenden lokalen VMware-Umgebung direkt auf die opticom Cluster-Anlage im Rechenzentrum. Die Server wurden dabei vollständig und konsistent repliziert – ohne dass eine physische Datensicherung den Standort wechseln musste.

Damit die laufenden Geschäftsprozesse des Kunden während dieser Phase nicht beeinträchtigt wurden, steuerte opticom die Replikation gezielt mit Bandbreitenbegrenzung und QoS. Die verfügbare Internetbandbreite wurde so aufgeteilt, dass der produktive Betrieb – inklusive Bestellsystem, Warenwirtschaft und Office-Anwendungen – weiterhin flüssig lief, während die Replikation im Hintergrund fortschritt.

Nach wenigen Tagen waren die Systeme konsistent im Rechenzentrum verfügbar. opticom startete die replizierten Server testweise in der Zielumgebung, prüfte Funktion, Netzwerkkommunikation und Anwendungsverhalten – und bereitete so den finalen Umschalttermin strukturiert vor. Die Zielsysteme waren bereits bereit, bevor der Umstellungstag begann.

Foto: Glasfaserkabel im Querschnitt mit Lichtbrechung – symbolisiert Datenstrom und Replikationsprozess

Der Umstellungstag: Ein planbar kurzes Zeitfenster

Am Samstag des Umstellungstermins erwartete der Kunde zunächst, dass ein opticom-Mitarbeiter die letzte Datensicherung physisch abholen würde. Stattdessen konnte opticom melden: Die Server liefen bereits vorbereitet im Rechenzentrum.

Was an diesem Tag noch anstand, war ausschließlich der finale Delta-Abgleich – also die Übertragung der Änderungen, die seit der letzten Replikation auf den Quellsystemen stattgefunden hatten. Nach Abschluss dieses letzten Abgleichs wurden die Zielsysteme an die Netzwerk- und Konfigurationsstruktur der Produktivumgebung angepasst und anschließend in Betrieb genommen.

Die Quellsysteme in der lokalen VMware-Umgebung blieben bis zum erfolgreichen Abschluss des Cutovers vollständig erhalten. Erst nach der bestätigten Produktivnahme der Zielsysteme wurden sie durch Veeam kontrolliert heruntergefahren.

Die Downtime für den finalen Abgleich, die Anpassung und Produktivnahme betrug ca. 4 Stunden – ein planbares Zeitfenster, das am Samstag den regulären Betrieb nicht beeinträchtigte.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Thema Serverhosting berichtete der Kunde von seiner Erfahrung mit dem Migrationsprojekt. Er lobte die strukturierte Vorgehensweise von opticom und die Tatsache, dass die Umstellung deutlich weniger aufwendig verlief als ursprünglich erwartet. Die neue Betriebsumgebung helfe ihm dabei, den IT-Betrieb zuverlässiger zu gestalten und Anforderungen von Lieferanten und Kunden besser zu begegnen.

— Sinngemäßes Feedback – anonymisierter Kunde, Bürowarenhandel, Region Darmstadt

Erweiterung nach erfolgreicher Migration

Nach dem erfolgreichen ersten Migrationsschritt arbeitete der Kunde stabil und zuverlässig in vServer.HOST. Die 12 Windows-Server liefen auf der opticom Cluster-Anlage im Rechenzentrum – betreut, überwacht und gewartet durch opticom.

Ca. 6 Monate nach der initialen Migration entschied sich der Kunde, weitere Systeme in die gehostete Umgebung zu überführen: 3 Linux-basierte Systeme sowie ein Scanner-Server, die bis dahin noch lokal betrieben wurden und zur Warenwirtschaft und zum Bestellsystem des Unternehmens gehörten.

Auch diese Systeme wurden kontrolliert und strukturiert migriert – auf Basis der bewährten Vorgehensweise mit Veeam Replication und definiertem Cutover-Fenster.

Seitdem laufen sämtliche Serversysteme des Kunden in vServer.HOST. Die Plattform hat sich als dauerhaft tragfähige Basis erwiesen, die nicht nur den initialen Migrationsschritt ermöglichte, sondern auch für die schrittweise Erweiterung um weitere Systeme und Anwendungen ausgelegt ist. Der Kunde hat seither weitere Serversysteme hinzugenommen und die Umgebung weiterentwickelt.

Ergebnis und Nutzen auf einen Blick

12 virtuelle Windows-Server erfolgreich aus der lokalen VMware-Umgebung in vServer.HOST migriert
3 Linux-Systeme und ein Scanner-Server für Warenwirtschaft und Bestellsystem nach ca. 6 Monaten nachgezogen
Kontrollierte Migration mit Veeam Replication – kein klassisches Seeding, keine physische Datenübernahme per Sicherungsmedium
Ca. 14 Tage Vorreplikation – Zielsysteme waren vor dem Umstellungstag bereits repliziert und testweise geprüft
Bandbreitenbegrenzung und QoS sorgten dafür, dass der laufende Betrieb während der Vorreplikation nicht spürbar beeinträchtigt wurde
Ca. 4 Stunden Downtime im finalen Cutover für Abgleich, Anpassung und Produktivnahme – planbares Zeitfenster
Quellsysteme blieben bis zum Cutover erhalten – kontrolliertes Herunterfahren nach bestätigter Produktivnahme
Weniger Abhängigkeit vom lokalen Serverraum – eigener Betrieb, Wartung und USV-Aufwand entfallen
Verbesserte Grundlage für Betrieb, Wartbarkeit und Erweiterung der Serverumgebung
Unterstützung von Sicherheits- und Betriebsanforderungen von Lieferanten und Kunden besser erfüllbar
Seit ca. 1,5 Jahren erfolgreicher und zufriedener Betrieb in vServer.HOST

Was diese Referenz zeigt

Dieses Projekt verdeutlicht, dass opticom nicht nur Serversysteme betreibt, sondern vollständige Migrationsprojekte plant und realisiert: von der Analyse der bestehenden Umgebung über die Zielarchitektur, die Replikationsstrategie und die Bandbreitensteuerung bis hin zu Tests im Rechenzentrum, dem kontrollierten Cutover, der Produktivnahme und der anschließenden langfristigen Betreuung.

Der besondere Wert dieses Ansatzes liegt in der frühzeitigen Vorbereitung: Durch die ca. 14-tägige Vorreplikation mit Veeam Replication waren die Zielsysteme bereits vor dem Umstellungstag im Rechenzentrum verfügbar und geprüft. Das finale Umschaltfenster ließ sich dadurch auf ca. 4 Stunden begrenzen – ein Zeitraum, der planbar und für den Kunden gut handhabbar war.

vServer.HOST ist dabei keine Einmallösung. Die Plattform hat sich für diesen Kunden als dauerhaft erweiterbare Basis bewährt: von 12 Windows-Servern über Linux-Systeme bis hin zu weiteren Serverkonfigurationen – alles auf der opticom Cluster-Anlage im Rechenzentrum, betreut durch ein festes Team.


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Optimierte Durchführung

Die Migration erfolgt koordiniert mit minimalen Betriebsunterbrechungen. Netzwerk, Storage und Cluster werden parallel konfiguriert.

Testing & Validierung

Vor dem Umzug testen wir alle Systeme im vServer.HOST-Cluster, um Funktionalität und Performance zu sichern.

Übergabe & Support

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